Das Voting findet vom 1. bis 31. August 2019 ausschließlich durch Mitglieder der IAA Austria statt. 2019 stellen sich sechs KandidatInnen (in alphabetischer Reihenfolge) zur Wahl. Mehr Informationen zu den Auswahlkriterien für den Marketer des Jahres finden Sie hier.

Achtung: IAA Mitglieder erhalten ihren individuellen Voting Zugang per Mail!

Bitte beachten Sie, dass Mehrfachwertungen nicht berücksichtigt werden, sie fallen automatisch aus der Wertung. Es zählt ausschließlich Ihr erstes und vollständiges Voting!

 

Manuela Bruck/Österreichische Post AG

Nach Abschluss des Studiums der Anglistik/Amerikanistik und Publizistik an der Universität Wien absolvierte Manuela Bruck eine Zusatzausbildung als akademisch geprüfte PR-Beraterin ebenfalls an der Universität Wien und war danach in verschiedenen Agenturen tätig.

Nach 10 Jahren bei T-Mobile, wo Manuela Bruck die Unternehmenskommunikation (Corporate Communications) leitete und auch die Funktion der Unternehmenssprecherin überhatte, ist sie nun das 10. Jahr bei der Österreichischen Post AG. Aktuell verantwortet sie als Executive Vice President die sehr breit angelegte Unternehmenskommunikation, zu der Werbung, Portal & Konsumenten CRM, Public Affairs, Marktforschung, CD/CI, Presse & Interne Kommunikation, das Eventmanagement sowie das Kundenservice und die Digitalen Services zählen. Der Bereich umfasst über 200 Mitarbeiter.

In ihrem Bereich liegt der Fokus auf der integrierten Gesamtkommunikation der Post gegenüber den Konsumenten und sämtlichen Stakeholdern. Aktueller Schwerpunkt ist der Aufbau eines durchgängigen digitalen Kundenerlebnisses über sämtliche Schnittstellen hinweg (Web, App, Social Media, Kundenservice). Eine moderne Markenpositionierung von integriertem CI/ CD bis hin zum Design neuer Dienstkleidung mit Marina Hoermanseder zahlen auf ein breitenwirksames, zeitgemäßes Erscheinungsbild des Traditionskonzerns ein. Neue Services wie E-Brief, Abholservice oder AllesPost unterstützen von der Konzeption bis hin zur werblichen Inszenierung und Vermarktung die Positionierung als innovativer Marktführer im Post- und insbesondere Paketsektor.

 

Erik Hofstädter/ NÖM AG

Seit mittlerweile 21 Jahren ist Erik Hofstädter national und international im Marketing und Sales tätig. Über Red Bull, Lindt&Sprüngli und Coca-Cola kam er zur NÖM AG, wo er seit 2014 für Marketing und seit 2015 auch für den Verkauf verantwortlich zeichnet. Die komplette strategische Neuausrichtung des Unternehmens in den vergangenen fünf Jahren gehört zu seinen beruflich bisher größten Erfolgen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er ein Business Modell mit innovativer Organisationsstruktur und konnte dadurch die NÖM AG, ihre Marken und Aktivitäten, Schritt für Schritt neu positionieren.

Vor der Repositionierung hatte die NÖM ein Portfolio aus sieben Marken und in einem stabilen bzw. leicht rückläufigen Markt mit dem Verlust von Marktanteilen zu kämpfen. Im Zuge der Neuausrichtung wurde das  Portfolio auf zwei Marken reduziert; neben der Marke frufru wurden alle anderen Produkte unter die Dachmarke NÖM gestellt und für alle 150 NÖM-Produkte ein neues, durchgängiges Design mit hoher Wiedererkennung entwickelt.

Ganz im Sinne von David Ogilvy: „If it doesn’t sell, it isn’t creative.“ ist es mit der kreativen Neupositionierung gelungen, in allen Kategorien, in denen das Unternehmen tätig ist, die Marktführerschaft zurückzuerobern. Kontinuierliches Wachstum und ein Marktanteil von über 70 Prozent in einzelnen Segmenten zeigen die Nachhaltigkeit des Turnarounds und sind ein Paradebeispiel für erfolgreiches Marketing.

 

Norbert Kettner/ Wien Tourismus

Als Geschäftsführer des WienTourismus ist Norbert Kettner seit 2007 für die weltweite Bewerbung der Premiumdestination Wien verantwortlich. Derzeit sorgen die Digital-Detox-Kampagnen „Unhashtag Vienna“ und „Unrating Vienna“ über die Kampagnenmärkte hinaus für Millionenreichweite und weltweiten Medienniederschlag. Bereits mit #ToArtItsFreedom rund um Aktdarstellungen von Egon Schiele bewies er Gespür für gesellschaftsrelevante Themen und deren zeitgemäße Umsetzung, wofür er u.a. bei den Awards des Creativ Club Austria als Auftraggeber des Jahres 2018 ausgezeichnet wurde. Die bisher größte Reichweite sowie zwei Cannes Lions erzielte „Long Distance Art“ in Kooperation mit dem Künstler Alex Kiessling, der mithilfe von Industrierobotern ein Kunstwerk in drei Städten gleichzeitig kreierte. Insgesamt wurden die von Kettner verantworteten Kampagnen mit über 100 Marketingpreisen ausgezeichnet.

Kettner begleitete zwei Markenrelaunches und verantwortete Wiens ambitionierte Tourismusstrategien für 2015 und 2020, jene für 2025 wird im Herbst präsentiert. Er forciert die Internationalisierung der Destination und setzt Akzente in der Positionierung Wiens bei der Luxus-Zielgruppe und beim LGBT-Publikum. Kettners Team bearbeitet 19 Märkte weltweit und organisiert jeden zweiten Tag ein Event für die internationale Reise- und Meeting-Industrie. In seiner Zeit als Tourismusdirektor verdoppelten sich die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe, die Nächtigungen stiegen um 70%. Norbert Kettner, zugleich Mitglied des ORF-Stiftungsrates sowie stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Stadt Wien Marketing und der Kunsthalle Wien, wird auch als kritische Stimme in Stadtentwicklungsfragen geschätzt.

 

Thomas Mayer/Magenta

Im kompetitiven wie hochdynamischen Telekommunikationsmarkt zwei große Marken zu jonglieren, eine weitere zu integrieren, zwei zu fusionieren, eine neue zu konzipieren und dabei alle laufend mit neuen Impulsen für unterschiedliche Zielgruppen und Produkte attraktiv aber vor allem relevant zu halten, macht den tagtäglichen Job bei Magenta Telekom (vormals T-Mobile Austria) seit vielen Jahren für Thomas Mayer abwechslungsreich, spannend und herausfordernd, aber vor allem zu seiner Leidenschaft.

„Ich bin sehr dankbar, mit dem besten Team jeden Tag große und kleine Kampagnen planen und umsetzen, gemeinsam mit Event- und Sponsoringpartnern aus Gewohntem ausbrechen, mit Top Agenturen aus verschiedenen Disziplinen neue Ideen spinnen und dabei nicht nur nachhaltig und seit vielen Jahren erfolgreich sein zu dürfen, sondern auch gehörig Spaß dabei zu haben!“

Allseits bekannte und mehrfach ausgezeichnete Kampagnen, Fernsehspots und Werbeaktionen, wie das „Wie-Ich-Will-Prinzip“, die Weihnachtsgans, „Loyal ist nicht egal“ uvm. haben seit 2014 nicht nur unzählige Preise wie EFFIE- und CCA-Auszeichnungen, 3 Jahre in Folge den besten Spot im ORF, eine 15jährige Mediaehrenauszeichnung, unzählige WebAds und vieles mehr gebracht, sondern vor allem bei Konsumenten gepunktet, die Marken gestärkt, im Markt zu nachhaltigem Erfolg geführt und auch international im Mutterkonzern Deutsche Telekom immer wieder für Aufsehen gesorgt.

 

MARTIN RADJABY-RASSET/Erste Group Bank AG

Seit September 2017 ist Martin Radjaby-Rasset für die strategische Markensteuerung in der Erste Group Bank AG verantwortlich und leitet zudem den Bereich Brand Management, Marketing & Communication in der Erste Bank Österreich. Zuvor war er Geschäftsführer bei der Wiener Kreativagentur Jung von Matt/Donau und steuerte politische Kampagnen, wie zuletzt die Bundespräsidentenwahl von Alexander van der Bellen.

Martin Radjaby-Rasset setzte in der Erste Group gemeinsam mit der der betreuenden Kreativagentur ein völlig neuartiges Modell der agilen Zusammenarbeit auf. Dabei steht eine verschränkte, organisationsübergreifende Kooperation im Fokus. Ein sichtbares Ergebnis dieser Kooperation ist die neue #glaubandich-Kampagne, die in allen Ländern der Erste Group umgesetzt wird (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien).

Die Erste Bank hat mit der #glaubandich Kampagne neben zahlreichen nationalen Preisen (CCA, Staatspreis Werbung, Top Spot) auch international für Aufsehen gesorgt. So holte „Henry, der Igel“ bei der One Show in New York Gold, genauso wie bei den New York Festivals. In Cannes gab es heuer für das #glaubandich Christmas Viral den einzigen Löwen für Österreich.

Andreas Treichl, CEO der Erste Group, bezeichnete Radjaby-Rasset als „einen der erfolgreichsten Kampagnenentwickler und strategischen Kreativköpfe des Landes.“

 

Ulf Schöttl/Josef Manner & Comp. AG

Ulf Schöttl arbeitete mit Marken wie Knorr, Schärdinger, Tirol Milch und seit 2013 als Marketingleiter der Josef Manner & Comp.AG  ( Manner, Casali, Dragee Keksi) – stets im sehr umkämpften FMCG Markt. Wie ein roter Faden scheinen sich traditionelle  Marken durch seine Vita zu ziehen. „Ich glaube, diese alten Marken haben mich gefunden“, meinte Schöttl einmal in einem Interview.

Seine Stärke ist es, Marken mit stark verwurzelter Heritage in die Gegenwart zu führen und zukunftsfit zu machen. „Retronovative Markenführung“ nennt er diese Strategie, die er nebst der Wortschöpfung quasi begründet hat. Zuletzt startete Ulf Schöttl einen Relaunch der Marke Manner, der zum Ziel hatte, mit zahlreichen Aktivitäten die Marke zu verjüngen. Dazu zählt auch die aktuelle Kampagne „rosa macht glücklich“, digitale Promotions wie z.B. die personalisierte „sag’s mit Manner“ oder Alexa Skills, die auf seine persönliche Vision für Manner „Mannerize the world“ einzahlen. Wie erfolgreich das Manner-Marketing unter seiner Führung ist, zeigen zahlreiche EFFIEs in Platin und Gold, Marke des Jahres 2018 in Deutschland, der German Brand Award in Gold und viele Auszeichnungen mehr.

Ulf Schöttl beweist, dass Manner Jahr für Jahr mit einem vergleichsweise geringen Marketingbudget national und international im Kampf gegen die großen ausländischen Süßwarenkonzerne bestehen und die Marktposition sogar noch weiter ausbauen kann. Der Gesamtumsatz der Marke Manner konnte von 2013 bis 2018 um über 30% gesteigert werden.

 

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